Der Monat ging einerseits schnell vorbei, andererseits fühlte er sich wie 10 Jahre an. Der Anfang war geprägt von einem unangenehmen Arbeitsevent und noch mehr Arbeitsstress, von dem ich mich auch kaum in der Woche Urlaub Ende des Monats so richtig erholen konnte. Immerhin diverse Artztermine geschafft und einige schöne Treffen mit Freundinnen gehabt. Außerdem habe ich ein neues Gym ausprobiert und für so toll gefunden, dasss ich direkt gewechselt bin.
Spiele: Und noch eine Storyline von Octopath Traveler II beendet! Außerdem haben wir an Halloween das Rollenspiel Pirate Borg gespielt, was ich überraschend gut fand. Nur leider war meine Partizipation sehr gering, weil nach 2min mein Charakter starb und als der neue Charakter endlich auftauchen konnte, fing Panka an Bauchprobleme zu haben, mit denen ich erstmal beschäftigt war. So bin ich nicht wirklich zum spielen gekommen, meh. Aber es soll einen zweiten Termin geben, dann kann ich hoffentlich etwas mehr mitmachen.
Bücher:
8 Bücher beendet, unter anderem:
- Dear Britain von Anette Dittert: Das Buch beinhaltet etwa 11 Essays zu diversen Themen wie er Themse oder dem Selbstverständnis der Engländer. Immer etwas politisch, aber sehr nah an den einzelnen Menschen und nicht zu schwer. Wirklich tolles Buch für mich als UK Fan.
- Slow Gods von Claire North: Eine Space Opera über eine lange Zeitspanne, hat mir sehr gut gefallen und leider fand ich es auch sehr realistisch, dass viele Leute es einfach ignorieren, wenn ihr Stern bald zu einer Supernova wird.
- The Book Club for Troublesome Women von Marie Bostwick: Insgesamt eine eher cozy novel, wo man doch ein Auge zukneifen muss, aber habe ich trotzdem sehr gerne gelesen. Es geht um eine diverse Gruppe von Frauen in den 60ern, die einen book club gründen und darüber über sich hinaus wachsen.
- Strangers: A Memoir of Marriage von Belle Burden: Es geht hier um stinkreiche Leute, wo sich der Mann wie aus dem nichts von seiner Frau trennt. Es passiert letztendlich nicht allzu viel skandlöses, aber irgendwie war ich trotzdem sehr hooked.
- Kankos Reise von Rin Usami: die 17jährige Kanko ist depressiv und verkriecht sich in ihrem Zimmer. Ein Roadtrip mit ihrer dysfunktionalen Familie bringt einiges ins Schwanken. Eine recht kurze Geschichte von 162 Seiten, manchmal zog sie sich, aber insgesamt hat mir das Buch gut gefallen.
Serien:
- Mrs Maisel : Zwischendurch schwächelte die Serie, aber ich mochte die letzte Staffel mit ihren Zeitsprüngen sehr. Eine ganz tolle Serie, die vorher komplett an mir vorbeigegangen war.
- Walter Boys S3: Liefert, das was man erwartet, teen Drama.
- Margo’s got money trouble S1: Das Buch fand ich ganz witzig, die Serie schafft es auch diesen Witz einzufangen, was vor allem an dem guten Cast liegt.
Filme: Huch, das war irgendwie außergewöhnlich viel.
- South: Die erste Dokumentation ever? Sie handelt von der Shackleton Antarctic Mission 19-14-1916, veröffentlicht wurde das Material 1919. Vom Bildmaterial her interessant, aber doch etwas langatmig.
- 20th Century Women: Der Film spielt in den 70ern und handelt von mehreren Frauen unterschiedlichen Alters. Lohnt sich schon allein für Greta Gerwig als Punk mit pinken Haaren.
- The Drama: Ich mag Robert Pattinson und Zendaya, ich fand den Film sehr gut gemacht und unterhaltsam, nur ein bisschen underwhelming, weil ich das Drama um „diese Sache“ (will nicht spoilern) nicht verstanden habe.
- Dorks & Damsels (im original Astrópia): Mein erster isländischer Film. Der steht schon ewig auf meiner Liste und endlich konnte ich ihn sehen. Hildur, ein lokales IT-girl, fängt aus Geldmangel an in einem Nerdladen zu arbeiten und entdeckt die Welt der Nerds und Rollenspiele. Sehr lustig und geht trotz des Alters (von 2007) sehr viel besser mit den Frauen-Figuren um als Big Bang Theory.
- The End of Oak Street: Leider wusste ich schon, worum es gehen wird, sodass es keinen großen Überraschungseffekt gab. Ich fand den Film durchschnittlich, aber nicht so schlecht wie erwartet. Für’s Popcorn-Kino reicht er.
- Brian and Charles: ein Einsiedler baut einen Roboter und die beiden erleben lustige Dinge. Hat mich nicht ganz so abgeholt, wie ich dachte, und ich fand den Film überwiegend langweilig, schade.
- Backrooms: Ich fand die Optik des Films super gruselig, sicherlich kennen viele diese Albträume, die man von leicht surrealen Räumen hat. Leider schwächelt der Film dann an der Auflösung.
